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Locations - ISCHIA Stadt

Die Gemeinde ISCHIA

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Die Gemeinde Ischia, deren Name mit dem der gesamten Insel identisch ist, stellt gleichzeitig ihr wichtigstes Zentrum dar.

Zwei Meter über dem Meeresspiegel und im Nordosten der Insel gelegen, besteht Ischia aus zwei Ortskernen: Ischia Ponte und Ischia Porto.

Ischia Ponte, Blick vom Castello Aragonese auf die StadtIschia Ponte ist der ältere Teil. Sein Name leitet sich von der Brücke (ponte) her, mit der Alfonso I. d’Aragona Ischia mit der kleinen vorgelagerten Insel verbinden ließ, auf der damals schon das Castello lag, das vorchristliche „Castrum Jeronis“ nach dem Tyrannen Hieron von Syracus, der hier eine Festung errichten ließ.

Der zweite Ortskern, Ischia Porto (siehe Bild oben) (siehe Bild oben), entstand im 18. Jahrhundert aus dem kleinen Küstenort Villa de’Bagni am Lago del Bagno, einem kleinen See, der sich in einem vulkanischen Krater aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. gebildet hatte. Auf Befehl von Ferdinand II. di Borbone, dem König der Zwei Sizilien, der Ischia zum bevorzugten Sommerdomizil der königlichen Familie erklärte, wurde 1854 eine Seite der Kraterwand aufgebrochen und so der See mit dem Meer verbunden. Auf diese Weise wurde er zu einer bequemen Schiffsanlegestelle und später als Hafen zum wichtigsten Verbindungsort mit dem Festland. Die an den Hafen grenzenden Gebiete, die sich im Laufe der Zeit immer weiter ausdehnten, nannten sich Ischia Porto, um sich von Ischia Ponte zu unterscheiden. Ischia ist ein modernes Städtchen, das sich ohne Unterbrechung von Porto nach Ponte erstreckt, auch wenn große architektonische Unterschiede zu erkennen sind.

Castell Aragonse von Ischia PonteDas malerische Zentrum von Ischia Ponte liegt nur wenige Meter vom Castello Aragonese entfernt. Das Castello ist einer der Hauptattraktionen der ganzen Insel – nicht nur wegen seiner beeindruckenden Anlage, sondern auch wegen der Spuren seiner bewegten Geschichte, die man dort immer noch sehr gut erkennen kann.

Der alte Fischerort Ischia Ponte gegenüber vom Castello ist durch eine eher nüchterne Architektur aus dem 17. und 18. Jahrhundert gekennzeichnet, die durch die Pastellfarben seiner Häuser sehr freundlich wirkt. Die engen Straßen sind bis heute mit großen Vulkansteinen gepflastert. Im „Borgo“ (Dorf) gibt es alle Arten von Geschäften, Kunstgalerien, Vinotheken, Cafés und Restaurants, die sogar im Winter ihre Tische im Freien aufstellen. Hier konzentrieren sich auch die wichtigsten Bauwerke der Gemeinde: die Kathedrale von 1751, nur wenige Meter entfernt von zwei weiteren Kirchen aus der selben Epoche. Ein Besuch dieser Kirchen lohnt sich wegen ihrer Gemälde, Holzskulpturen und anderer Kultgegenstände. Täglich finden hier Gottesdienste statt. Die Feierlichkeiten für den von der Insel stammenden Heiligen San Giovan Giuseppe della Croce und anderer lokaler Heiliger sind erlebenswerte Höhepunkte des Jahres.

Weitere interessante Bauwerke sind die Casa Malcovati, der Palazzo Scalfati, und der Palazzo Lauro nicht weit vom Palazzo Vescovile (Bischofspalast) oder „Seminario“ (Priesterseminar).

Am Küstenstreifen von Ischia Ponte, wo sich der Torre di Michelangelo erhebt, öffnet sich die Bucht von Cartaromana mit den Felsen von Sant’Anna. Hier findet am Abend des 26. Juli jeden Jahres, am Namenstag von Sant’Anna, eine eindrucksvolle Veranstaltung mit einer Parade von geschmückten Booten, dem „Brand des Castello“ und einem riesigen Feuerwerk statt.

Unweit von Ischia Ponte an den Hügeln von Campagnano erhebt sich das monumentale spanische Aquädukt (Pilastri). Am Strand, an der anderen Seite vom Ortszentrum von Ischia Ponte aus gesehen, liegt das alte Fischerdorf Mandra. Über hundert Jahre alte Pinien trennen Ischia Ponte von Ischia Porto. In dieser immergrünen Zone liegen, oft mit Blick aufs Meer, eine Reihe von großen Hotels, teilweise in Luxuskategorie.

Die Hauptstraße, die beide Ortskerne verbindet, ist der „corso“. Er führt von der „Piazzetta dei Pini“ bis zum Hafen, vorbei an Kirchen, Villen, schönen Palazzi, Cafés, Restaurants, Antiquitätengeschäften, Boutiquen und Schmuckgeschäften, die den „corso“ zu einer beliebten Einkaufsstraße und Flaniermeile machen.

Auch das Gebiet um den Hafen bietet Interessantes: an der „Rive Droite“ (rechtes Ufer) des Hafens drängen sich  dicht an dicht Restaurants und Bars entlang der Mole. Nur wenige Meter entfernt steht das Rathaus und an der Piazza Antica Reggia liegt der Haupteingang zu den Militärthermen, der frühere Sitz der öffentlichen radioaktiven Thermen, davor der Sommerpalast der Bourbonenkönige von Neapel.

Nicht weit von dieser beeindruckenden Anlage liegt das Geodynamische Observatorium von 1844. Gegenüber, neben der neoklassischen Chiesa die Santa Maria di Portosalvo befindet sich die Piazza Trieste, der Hauptverkehrsknotenpunkt der Insel. Busse, Taxis und Mikrotaxis, die die Pferdekutschen ersetzt haben, fahren von hier aus über die ganze Insel.

Das Hafenbecken, an dessen äußerstem Ende sich die „Pagode" erhebt, wird umgeben von den Hügeln von San Pietro, Montagnone und Sant’Alessandro, über den sich eine wunderschöne Panoramastraße bis nach Casamicciola windet.

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